Pressenotizen

Beschreibung „Robert Blum – ein deutscher Demokrat und Freiheitskämpfer“

Der Karbener Geschichtsverein lädt für Freitag, den 28.02.2020 alle seine Mitglieder und interessierte Gäste herzlich zu einem Vortrag des Herrn Julian Spitzlay über das außerordentlich ereignisreiche Leben und Wirken des Freiheitskämpfers Robert Blum ein.

Robert Blum war ein Visionär, ein Demokrat des 19. Jahrhunderts durch und durch und focht für ein besseres Leben für Arme, für die Gleichberechtigung der Frauen und für die Einheit Europas. Er war Abgeordneter der Deutschen Nationalversammlung in Frankfurt/M. und eine zentrale Figur des Freiheitskampfes der Deutschen bis zu seinem Tod durch Erschießung in Wien im Jahr 1848. In seiner Rede in Petterweil am 09. Juli 1848 rief er unter anderem dazu auf, mit Wort und Tat für die Freiheit und Selbstbestimmung des Volkes, für die Presse- und Versammlungsfreiheit , die Aufhebung aller feudalen Rechte, die Teilhabe des Volkes am politischen Prozess sowie für eine republikanische Staatsform zu kämpfen. Heute sind dies alles gesetzlich gefestigte Tatsachen in unserem politischen Gesellschaftsleben.

Das Referat findet um 19.00 Uhr im Clubraum 1 des Bürgerzentrums Karben statt. Der Eintritt ist wie immer frei; Spenden werden gerne entgegengenommen. 

„Vortrag Dr. Alexander Demandt über die Römer in Hessen

Der Karbener Geschichtsverein lädt für Freitag, den 20.03.2020 alle seine Mitglieder und interessierte Gäste herzlich zu einem Vortrag des bekannten Historikers, Herrn Prof. Dr. Alexander Demandt, Lindheim über das Thema „Die Römer in Hessen“ ein.

In vorgeschichtlicher Zeit war das Gebiet des heutigen Landes Hessen von keltischen und germanischen Stämmen besiedelt. Als die Römer das linksrheinische Rheinhessen besetzten und um 13 v. Chr. in Mainz am Rhein ein Lager für zwei Legionen errichteten, rückte auch der hessische Raum rechts des Rheins ins Blickfeld Roms. Mit dem Ende ihrer Feldzüge gegen den germanischen Stamm die Chatten begannen die Römer um 100 n.Chr. das rechtsrheinische Gebiet durch den obergermanisch-rätischen Limes zu sichern. Dieser von der UNESCO als Welterbe anerkannte Schutzwall verlief quer durch das heutige Hessen und trennte die Kelten in Südhessen von Chatten und Cheruskern im Norden. Im Südosten Hessens war der Main die Ostgrenze und reichte bis Seligenstadt, sodann weiter runter bis zur Donau. Die in der Landschaft -insbesondere in Wäldern- bis heute leicht zu verfolgende Befestigungslinie markierte bis 260 n. Chr. die römische Grenze. Zahlreiche Fundstücke sowie das wieder aufgebaute Saalburg-Kastell bei Bad Homburg zeugen von der römischen Kultur, die das Leben in der Rhein-Main-Region für mehr als drei Jahrhunderte geprägt hat. Mitte des 3. Jahrhunderts kam es zu ständigen Angriffen der Germanen, aber auch zu Feldzügen im Osten des röm. Reiches und zu Bürgerkriegen. Rom war dadurch gezwungen, den Limes aufzugeben und seine rechtsrheinisch stehenden Verbände abzuziehen. Mit dem Nachrücken der Franken und deren Herrschaft in den folgenden Jahrhunderten kam das Christentum nach Hessen.

Das Referat findet um 19.00 Uhr im Clubraum 1 des Bürgerzentrums Karben statt. Der Eintritt ist wie immer frei; Spenden werden gerne entgegengenommen 


Kontaktadresse:

Berthold Polag

Tel.:06039/1846

Fax: 06039/933042

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